siebensechssieben

das kann doch kein Zufall sein…Die Austrian Airlines beantragt 767 Millionen Staatshilfe vom Land Österreich. Schieben wir die Gedanken, dass es sich um eine 100% Tochter eines deutschen DAX Konzerns handelt, dass der feine Herr CEO der AUA angekündigt hat alle Bundesländer Zubringerflüge nach Wien zu beenden, die regionalen Büros aufzulösen und das rote Personal seine zahlenden Gäste behandelt wir Armutschkerln, beiseite – Siebenhundertsiebenundsechzig Millionen, siebensechssieben oder 767, benannt nach einem Großraumflugzeug eines amerikanischen Flugzeughersteller. Dieser Wortwitz kann einem nicht virusverseuchten Gehirn gar nicht einfallen. 800, 750, selbst 768, irgendeinen Posten hätten die schlauen Köpfe weglassen oder hinzufügen können…
Vielleicht war das aber auch ein tiefenpsychologischer Kniff eines Fluggesellschaft nahen Beraters. Amerikanische Marke, Bezug zu einem erfolgreichen und sicheren Flugzeug, „da sind alle positiven Gefühle besetzt, da kann die REgierung gar nicht anders…“
Eine Steigerung wäre allerdings noch gewesen maximal 737 Millionen Euro zu beantragen, also 737 Max, das ist der Typ von Flugzeug, der derzeit und wohl auch noch für lange Zeit gar nicht mehr fliegen darf – zu unsicher.
Bedenkt man die Besitzverhältnisse und die Wirtschaftlichkeit der AUA hätte dieser Betrag von maximal 737 Millionen immerhin noch für ein paar Lacher sorgen können.

So werden die Kraniche für ihre Tochter 767 Millionen erhalten. Ein Teil davon als Kredit, ein Teil davon als Geschenk, natürlich mit ganz strengen Auflagen verbunden:
Auflage 1: Alle AUA Mitarbeiter müssen weiterhin 20 Gehälter im Jahr erhalten, die rund 30% über dem Höchstgehalt liegen, zusätzlich erhalten diese eine Beschäftigungsgarantie für alle nachkommenden Generationen, die bis in das Jahr 2767 gilt
Auflage 2: Die Drehscheibe in Wien muss für alle Berufstätigen aus den Bundesländern so unattraktiv gemacht werden, dass diese mit Sack und Pack nach Wien übersiedeln müssen – Diese Übersiedler müsssen für den gleichen Zeitraum verpflichtend den aktuellen Bundeskanzler wählen, wobei die Männer eine Gelfrisur, stromlinienförmig Richtung Hinterkopf führend tragen müssen
Auflage 3: Alle Flugzeuge der AUA müssen auf der Heckflosse mit den Fotos des aktuellen Bundeskanzlers und von Hans Moser bedruckt werden
Auflage 4: Passagiere der AUA mit Wohnsitz in Österreich müssen verpflichtend während des gesamten Flugs die österreichische Nationalhymne mit einem Ölz Brioche im Mund summen

Auflage 5: Die Einverleibung der AUA in das österreichische Staatsvermögen wird aufgrund der „mangelnden Sachkenntnis“ der Bundesbehörden inklusive Infrastrukturminister nicht angedacht. „Wir sind überzeugt davon, daß die 4 von uns verhandelten Auflagen eine ausreichende Sicherstellung der Interessen gewährleistet…“

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