Heute möchte ich mal wieder eine Lanze für den GLAUBEN brechen!
Ob Ihr es glaubt oder nicht…
Seit Samstag sind wir in Ferien, wie immer verbringen wir ein Drittel der Österreichischen Schulferien an der kroatischen Küste. Ein Teil auf der Insel Brac und und ein Teil bei Baki und Dida in Novi Vinodolski.
Wie an den meisten Kroatischen Küstenteilen besteht auch der Strand von Novi Vinodolski aus vielen, sehr vielen, Steinen. Ich liebe Steine, denn im Gegensatz zu Lebewesen sind Steine, ähnlich wie Bäume, still, sehr still um genau zu sein.
Blöd nur wenn Mann vergisst, vor dem Badegang mit den wildesten Mädchen von Allen, seinen Ehering abzulegen.
Wilde Kletterpartien, Luftmatratzen, Schwimmbretter, Taucherbrillen, kühles Wasser und der eine oder andere Tauchgang haben dazu geführt, dass ich mich bei, der verdienten Erholung auf dem Liegestuhl anders fühlte. Fast nackt. Zum Glück,der Anwesenden nur an meinem linken Mittelfinger und nicht rund um die Körpermitte.
Ein Bereich von rund 15 auf 10 Metern mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1,50 Meter. 225 Kubikmeter Salzwasser, der Meerboden der aus von Moos bewachsenen Faustgroßen Steinen oder kleinen Kieselsteinen besteht. Wellen, Schwimmer und allerlei Meeresgetier.
Mitten drin ein Ring von der Größe einer Ein-Euro-Münze, der sich in einer der hundert Steinspalten zurückgezogen hat. Der Chef der Tauchschule hat mir mit wenig Hoffnung eine Maske und einen Schnorchel geliehen… Dabei habe ich die Freude am Schnorcheln entdeckt, ein paar lustige Fische, Muscheln und Seesterne, der Ring blieb verschwunden, was blieb war Traurigkeit.
Samstag, Sonntag, Montag zogen ins Land und ich fuhr die beste Ehefrau von Allen für ein Meeting nach Klagenfurt, da läutete das Telefon. Die beste Schwiegermutter von Allen, getrieben durch den heiligen Antonius, den Schutzheiligen für alles Verlorene, ging nochmals an die Stelle schaute ins Wasser und da lag er vor ihr.
„Der Ring ihn zu knechten…“
Bis zum nächsten Mal bleibt der Ring ausserhalb der Adria , und mir bleibt der stärker gewordene Glaube an eine höhere Macht.
AMEN
