VIVID – Eine Liebeserklärung an das Leben und die Sauberkeit,

Nach rund 8 Monaten hatten

es die besten Mädchen von Allen endlich nach Berlin geschafft. Von Dienstag Abend bis Sonntag Nachmittag das volle Programm.
Ja, die drei Damen haben sich auch ein paar Dinge angeschaut, ein wesentlicher Teil des Aufenthalts war aber selbstverständlich „Maintenance“ des besten jungesellen Haushalts von Allen.

Nachdem bereits meine Wiener Wohnung in Sektoren eingeteilt wurde, die ich nach einem exakt ausgeklügelten System regelmäßig zu reinigen hatte, kehrte in der vergangenen Woche die Besatzungsmacht und das Sektorendenken wieder nach Berlin zurück. Da ich nicht weiß ob die Einteilung in Sektoren sowie eine generalstabsmäßige Reinigung in Berlin der Wiederbetätigung unterliegen, muß ich meine Worte mit Bedacht wählen. Eventuell wähle ich meine Worte aber auch nur deshalb mit Bedacht, damit der erste nicht auch der letzte Besuch meiner Damen war.
Im Gegensatz zur Wiener Wohnung bietet meine Berliner Behausung ein deutliches Mehr an Fläche, Zimmern und möglichen Endlagerstätten für das Mysterium Staub.
Trotz eines Jahrzehnts des Zusammenlebens mit der weiblichen Antwort auf CSI Staub, bin ich immer wieder überrascht mit welchem Tempo und mit welcher Gewissenhaftigkeit eine Wohnung auf links gedreht werden kann.
Werkzeug und Pfannen wechseln die Plätze, Geschirr und Putzmittel finden ein neues  Zuhause, das ohnehin schon große Badezimmer bietet auf einmal noch mehr Fläche. Stauraum unter dem Bett und auf den Kästen wird sinnvoll und optisch einwandfrei genutzt, Teppiche wechseln ihren Ort.
Dienstag Abend um acht Uhr Abends angekommen, schafft es das kroatische Zuhause im Glück Team bis Mittwoch um halb elf Uhr Vormittag, daß ich eine Einführung in meine eigene Wohnung benötige.
Sollte ein Leser dieser Zeilen jemals vor der Lösung eines Wohnproblems, z.B. Größe, Stauraum, Optik, Einrichtung, usw. stehen, ich kenne da ein Ein-Frau-Team, das diese Probleme in dem Bruchteil eines Menschenlebens löst. Anfragen betreffend des Honorars bitte ich ausschließlich über mich zu stellen, denn bei dem Spaß den meine liebe Frau dabei hat wäre es für uns nicht wirtschaftlich!

Erlebt haben wir auch einiges.
Gut, ich eher nur an den Abenden und am Samstag, dafür waren diese Zeiten umso intensiver. Ein Beispiel:

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Am Freitag Abend waren wir im Friedrichstadt-Palast.
Der Friedrichstadt-Palast wurde 1984 als Revuetheater mit moderner Bühnentechnik errichtetet. Es gehört zu Europas führenden, diese Kunstform darbietenden Häusern, dessen Merkmal unter anderem seine traditionelle Girlreihe ist.
Der Friedrichstadt-Palast verfügt über einen großen Saal mit 1895 amphitheatrisch angelegten Plätzen, in dem regelmäßig Shows aufgeführt werden. Er besitzt mit 2854 m² bespielbarer Gesamtfläche die größte Theaterbühne der Welt und weist zudem mit 24 Metern das breiteste Bühnenportal in Europa auf.

Was sonst nur Damenkränzchen sowie Bank-Versicherungs und sonstigen Angestellten im Rahmen von Musicalbesuchen vorbehalten ist, haben wir mit unseren Mädchen besucht.
VIVID eine grand Show und eine Einladung an das Leben – mit einem Wort GROSSARTIG!!!

https://www.palast.berlin/show/vivid-grand-show/

Wer in den kommenden Wochen in Berlin ist sollte sich das Spektakel ansehen.
Kostüme, Geschichte, Licht- und Toneffekte, Akrobatik, Anzahl der Darsteller und natürlich auch die längste Girlreihe… GROSSARTIG

Als Insidertip empfehle ich die Bar beim Hochparterre rechts, eigentlich nicht die Bar, sondern die Angestellte dort. Wer immer schon einmal die Ruhe in Person und das Klischee des Bürgers der ehemaligen DDR kennen lernen wollte. Diese Dame hat es drauf.
Bewegungen wie ein Panda nach dem Genuss eines ganzen Bambus-Walds, dreht sie selbst bei einem Mineralwasser das Etikett in Richtung Kunde und wünscht „Sehr zum Wohl und weiterhin ne jute Unterhaltung“

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