…und irgendwie reißt sie mich noch nicht von den Socken. Seit ich im österreichischen Fernsehen zum ersten Mal eine Analyse gesehen habe, die das Spielfeld aus Sicht des Torhüters zeigt und der ewige „Mittelfeldmotor“ Roman Mählich erklärte wie einfach Fußball funktioniern kann, empfinde ich immer mehr Langeweile.
O.K., ein paar Ausnahmen gibt es schon: Spanien gegen Ronaldo war gut, die Panama Papers fand ich ebenso cool wie alle Afrikaner. Und natürlich mein Lieblingsthema, die Spätzle Mafia rund um Jögi Löw. Der gepflegte junggebliebene Lieblingstrainer aller Deutschen. Mit einer Ausnahme, der beste Schwabe von Allen hat, wie in diesem blog schon mehrfach erwähnt eine Meinung zum Bundes Jögi, die sich gänzlich von Allen unterscheidet.
Ein mittelmäßiger Spieler aus dem Schwarzwald, dessen Trainerlaufbahn jeden Personaler aufgrund seiner Fluktuation und der Mittelmässigkeit der trainierten Mannschaften vor jeder großen Verpflichtung abschrecken würde, wird deutscher Bundestrainer.
Hier die Stationen
94-95 FC Frauenfeld
96-98 VfB Stuttgart
98-99 Fehnerbace Istanbul
99-00 Karlsruher SC
00 -01 Adanaspor
01-02 FC Tirol Innsbruck
03-04 Austria Wien.
Immer eine, maximal zwei Spielzeiten…
Dann durfte er beim Kumpel Klinsmann als Co Trainer hospitieren und machte alles richtig:
Schöne Frisur, Schnauze halten und im richtigen Moment das Schwiegersohn Lächeln aufsetzen, brachte ihm 2006, nachdem sein Chef entlassen wurde, den Job als Bundes Jögi ein.
Erstmal im Amt entzückte er mit seinen einfachen Sätzen und seinem mitleidserregenden Dialekt. Lust und Anspruch auf den Job hatte zu der Zeit auch niemand.