Experiment – der Beginn

Ex-per-i-ment (das), Substantiv ein Versuch etwas anders zu machen was ein gewisses Risiko birgt.

Soweit die Erklärung für ein nicht wissenschaftliches Experiment.

Vergangenen Samstag unternahmen der beste Künstler von Allen und ich das Experiment „alles so zu tun, dass Mann nichts tun muss“.

Eine Einladung bei Freunden, an dem eine international anerkannte Anzahl von Kindern und großen Kindern teilnahm. Essen, trinken, spielen, reden. Da gibt es viel her- und wieder wegzuräumen.

Aufgaben die in einem groben Missverhältnis zu Ruhe und Entspannung , im Volksmund auch Faulheit genannt, stehen.

Das Risiko steht in einer kurzen oder längeren Bild- und/oder Tonstörung im besten Zuhause von Allen.

Also habe ich mich ein wenig bewegt.

Trotzdem war genug Zeit für sehr gute Gespräche, Planungen und anderen Schabernack.

Dabei entstand die Idee für ein weiteres Experiment.

Da es im zweitschönsten Zuhause des besten Ehemanns von allen noch einige weiße Wände gibt und auch ein paar gerahmte Leinwände rumstehen machen wir folgendes:

Wir, das ist der Onkel Gerli:

Gerhard Fresacher,Jahrgang 1972, vereint verschiedene Tätigkeitsbereiche in seinen eigenen Veranstaltungen und Produktionen.

Begonnen hat Fresacher als Bühnenbildner u. a. für die Wiener Festwochen, das Volkstheater Wien, das Rabenhof Theater, das Schauspielhaus Düsseldorf, Volkstheater in München, Thalia Theater Hamburg …

Fresacher arbeitet auch als Regisseur für Theater und Film. Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit Georg Staudacher, Alexander Kubelka und Georg Trattnig.

Er ist zudem bildender Künstler mit bisherigen Ausstellungen u.a. in Moskau, Wien, Klagenfurt und Ljubljana. Quelle dark-city

und ich, der Schleicher (dazu irgendwann mal mehr).

Das Experiment läuft folgendermaßen ab:

Ich bekomme von meinem lieben Freund und unglaublich progressiven Künstler in unregelmäßigen Abständen Aufträge was ich, in Berlin, mit der Leinwand machen darf. Er führt die gleichen Arbeitsschritte bei sich in Klagenfurt, auf einer zweiten Leinwand, durch. Am Ende entstehen zwei Dinge, ein Mrrrrppfffs und ein Kunstwerk und dann werden wir mal sehen wo was hängen darf.

Stille Post für Fortgeschrittene oder Malen nach zahlen (ein Gin Tonic und ein Bier)

Erster Auftrag: „..mach die Leinwand schwarz“

Also gut, los der wilde Ritt, mach die Leinwand schwarz bietet einige Möglichkeiten. Zimmerbrand einmal aus Selbstschutz ausgeschlossen. Die Leinwand auf den Kurfürstendamm legen wäre zwar progressiv, allerdings könnten einige der schwäbischen Besucher der Hauptstadt ben Lappen als Geschenk der Regierung sehen. Aus dem Fenster hängen damit die Abgase das Ding einfärben langwierig, im Moment aufgrund der fliegenden Pollen unmöglich (zuviel Gelb in der Luft) und nicht vom Senat der Stadt Berlin genehmigt.

Acrylfarbe war die Lösung, Acrylfarbe, schwarz, in umfangreichem Ausmaß., denn meine Leinwand ist 2 Meter breit und 1,40 hoch…Eine Rolle und eine Salatschüssel als Farbbehälter (hoffentlich überliest das die beste Ehefrau von Allen), zwei Sunden Farbmeditation und……..

Nun warte ich auf Teil 2 des Experiments….

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