Der Tag der Erde

Freitag, 22.April 2018 – Tag der Erde, und ich lerne wieder fürs Leben. Noch zahlt sich das ja hoffentlich aus!
Um auf die Probleme der Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen, initiierte eder damalige USSenator von Wisconsin, Gaylord Nelson einen nationalen Umweltaktionstag mit dem Namen „Environmental Teach-in“ oder „Earth Day“, der jährlich am 22. April stattfindet, um die Menschen zum Überdenken ihres Verbrauches anzuregen. Der Tag wird seit 1970 in den USA begangen, wo er von Anbeginn sehr beliebt war und alljährlich an tausenden von Universitäten und Colleges Veranstaltungen stattfinden. Am ersten Earth Day im Jahre 1970 beteiligten sich 20 Millionen Menschen an Aktionen.
Seit 1990 wird dieser weltliche Feiertag am 22. April auch international begangen. 200 Millionen Menschen in 141 Ländern wurden erreicht. Diese globale Kampagne diente auch der Vorbereitung der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Im Jahre 2000 wurde der Tag der Erde von Kelly Evans organisiert. Er erreichte rund 5000 Umweltorganisationen in 183 Ländern und schätzungsweise mehrere hundert Millionen Menschen.

Ich habe am Freitag auch die Umwelt geschont und bin erst am Samstag nach Hause geflogen. Dafür konnte ich den Freitag Abend in der zweitbesten Gesellschaft von Allen zum ersten Mal im Berliner Nachtleben verbringen. Und was soll ich sagen? Da war nahezu alles dabei. Hervorragendes Essen , tolle Getränke, ein Angebot einer Mittfünfzigerin einer Massage „mit allem“ gegen Entgelt und eine richtig feine Barempfehlung eines Restaurant Fachangestellten. Da der Tisch an dem mein Scheffe und ich zu Abend gegessen haben (Empfehlung: die besten Steaks von Allen, direkt an der Spree – das Lokal heißt „Grill Roval“ in der Friedrichstraße), ab 8 nicht mehr frei war musste wir ein Haus weiter.“Jeht mal da vorne an de Schirme vorbei, dann links und gleich wieder links, dann seit ih schon da – ick wees nicht wie det heisst ist aber nett da…“
Beim schlendern in die angegebene Richtung hab ich mal den Doktor Google nach dem Weg befragt.
Bar Cafe zu den bösen Buben, mit einem rosaroten Cocktailglas – und genau das war es dann auch. Ein von offensichtlich sehr bösen Buben, sehr geschmackvoll im Landhausstil eingerichtetes Cafe/Bar mit einem Publikum, das an die Zuschauer am Song Contest erinnerte.
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Ob die Empfehlung aufgrund unseres außerordentlich gepflegten Äußerem oder nur aus Spaß an der Freude erfolgte weiß ich nicht. Es war nicht unsere Welt und so beendeten wir den Earth Day so wie wir uns das vorgestellt hatten. Nicht ganz klimaneutral angebauter Alkohol aus fernen Ländern, vermischt mit Wasser und zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken von um die Ecke. Und manchmal der Erde näher als dem Himmel…

Der Weg nach Hause am frühen Samstagmorgen war gar nicht mal so angenehm und er war auch nicht klimaneutral. Das lag auch am Kerosin und dem Kasperl, der in der Lounge in Wien gleich 2 Bier und 2 Cognac auf einmal direkt neben mir soff, und am der  Dame die im Duty Free shop alle verfügbaren Düfte probierte um dann den Platz m Flugzeug neben mir zu haben.
In meinem Magen ging es zu wie am Rummelplatz.
Was war ich froh, dass ich ohne dass mir Lebensmittel aus dem Gesicht gefallen waren gegen 11 Uhr zuhause war
Die Liste der Garten- und Hausarbeiten die ich liebevoll vorbereitet im leeren Haus vorfand, die damit verbundene Zufuhr von Sauerstoff und die Einladung am Abend bei den besten Freunden von Allen halfen mir wieder ins Menschsein zurückzukehren.

 

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