Wien, Wien nur Du allein….

Wenn die drei besten Mädchen von Allen in der Stadt sind, herrscht immer Ausnahmezustand. Trotz der Einteilung meines Appartements in verschiedene Zonen, verbunden mit dem Auftrag jede Woche eine Zone keimfrei zu machen, sind bei der Erstkontrolle am Dienstag Abend einige Nachlässigkeiten entdeckt worden.
Gut, dass es schon spät war und gut, dass die kleinen Mädchen in der Lage sind Ihre Spiel-Mal- und Lernsachen sehr kurzfristig zu verstreuen. Wenige Minuten nach der freundlichen Übernahme meiner Junggesellenbude konnte die Herkunft von Schmutz und Staub nicht mehr 100%ig mir zugeordnet werden und die Konzentration galt der Unterhaltung die in den nächsten drei Tagen stattfinden sollte.
Unglaublich was es in der Bundeshauptstadt alles zu entdecken gibt. Alleine im img_0276Naturhistorischen Museum könnten sich Kinder von der Einschulung bis zur Vollendung des 18.ten Lebensjahres aufhalten ohne Langeweile zu bekommen. Und das ganz ohne Smartphone, Tablet oder Fernseher.
Die Sonderausstellung Hund und Katz, eine Beleuchtung der beiden besten Freunde der Wiener, hat so viele multimediale und spielerische Informationen, dass ein ganzer Tag draufgehen kann. Planetarium, Licht- und Tonshow über die unsere Welt, bestimmte Tiere oder das Weltall, geführte Kindertouren, die z.B. Monster der Tierwelt vorstellen.
Weltklasse.
Nach 3 Stunden waren meine Monster streichfähig und selbst die ausgezeichnete Wiener Kulinarik konnte sie nur notdürftig wieder aufbauen. img_0274
Tag 2 mit Nationalbibliothek, Papyrusmuseum und Prachtraum. 2 Stunden im besten Büro von Allen, inklusive Schnitzel mit Kollegen und Malstunde am Schreibtisch vom Papilino. Dann nochmal 3 Stunden Shopping mit der „shopping queen“. Auch dieser Tag endete schnell und mit tiefem Schlaf.
Tag 3 stand ganz im Zeichen der Pferde. Zuerst die Morgenarbeit der Lippizzaner, img_0275dann eine Runde mit dem Fiaker und am Ende mit 190 Pferden zurück ins schönste Zuhause von Allen.
Alleine dieser kleine Querschnitt durch die gewaltigen Möglichkeiten der Bundeshauptstadt zeigt, in welch prachtvoller Stadt Millionen von Touristen zu Recht jedes Jahr ein paar Tage verbringen. Leider führt es mir auch vor Augen, wie wenig ich in den vergangenen 2 Jahren erkundet habe.

Es ist auf jeden Fall immer wieder schön die leuchtenden Augen der drei Mädchen zu sehen. Vier wegen den aufregenden Erlebnisse und zwei wegen der Geschäfte und den Einkäufen. Das ist aber eine Geschichte, die der Schwabe in mir verdrängt.

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