Zwei Ereignisse verbinde ich mit dem Schulanfang 2017.
Erstens dem bisher sehr gut gelungenen Unterfangen Nichtraucher zu werden und zu bleiben und zweitens 2 Strafzettel für einen Parkplatz erhalten zu haben.
Leider blieb mein Schreiben an die Frau Bürgermeister unbeantwortet. Weder sie noch einer ihrer Erfüllungsgehilfen fand es notwendig eine Antwort zu schreiben. Ist wahrscheinlich auch nicht notwendig, da ich die beiden Vergehen begangen habe und zweitens weder die beste Ehefrau von Allen, noch unsere Mädchen und schon gar nicht der freche Deutsche Österreicher, Kärntner oder Klagenfurter sind.
„Ausländer eben – wahrscheinlich Wirtschaftsflüchtlinge – Raus mit denen – Gesindel – profitieren von unseren Sozialsystemen und mucken auf wenn ihnen die gerechte Strafe gegeben wird….“
Wann immer ein Bekannter beim flotten politisieren im Vorfeld der kommenden Nationalratswahl den Populisten und ihren Medien nachplappert, dass Ausländer unsere schöne Heimat bedrohen, bemerke ich ein leichtes Ziehen in meinen Nebennieren. Cortisol Produktion läuft an – Stress kommt auf. Ruhig Blut und ein- zwei Mal ruhig durchgeatmet, dann sage ich immer und ausnahmslos folgenden Satz:
„Aber ich und meine Familie leben doch so gerne in Österreich, und das schon seit 35 Jahren – wo sollen wir denn hin?“
Ich gebe zu, dass mir die darauf folgende rhetorische Pause gut tut.
Selbst auf die immer gleiche Antwort „Ihr seid´s doch keine Ausländer“ antworte ich nicht. Denn wir sind es und werden es wohl auch bleiben. Der Schwabe, die Kroatin und die besten deutsch-kroatischen Mädchen von Allen.
Zurück zu den Vergehen.
Da ich mich über die beiden Strafen so furchtbar aufgeregt habe war selbst nach einigen Tagen, als ich die Online Überweisungen durchgeführt habe, total aufgeregt. Dazu muss man wissen, dass der Erhalt und die Bezahlung einer Park- oder Verkehrsstrafe für einen Schwaben richtige körperliche Schmerzen bedeuten. eine doppelte entgeltliche Strafe führt zu Symptomen die in der Schmerztherapie mit Morphium oder zumindest THC behandelt werden.
Meine Aufregung war so groß, dass ich bei der Eingabe der Beträge versehentlich jeweils einen Euro zu viel überwiesen habe. Dieses Versehen fiel mir allerdings erst bei der Kontrolle meiner Online Buchungen auf.
1 Euro hört sich wenig an, sind aber idoch jeweils 5% der Strafsumme und fast mein wöchentliches Budget, das mir die beste Ehefrau von Allen zur freien Verfügung stellt.
Umgehend nach Bemerken meiner Fehler habe ich die Stadtverwaltung – Parkraumbewirtschaftung und das Magistrat angeschrieben und um Rücküberweisung gebeten.
Mal sehen was passiert….
Spannend wird auch was auf dem Markt der Elektroautos passiert.
Neben ein paar Exoten ist die neueste Ankündigung von Staubsauger Hersteller Dyson ein Elektrofahrzeug entwickeln zu wollen spannend.
2,3 Milliarden Euro will Dyson in die Entwicklung eines eigenen Elektroautos stecken. Das Fahrzeug soll 2020 an den Start gehen. Das Unternehmen arbeitet schon seit zwei Jahrzehnten an Batterie-Technologie. In den vergangenen zwei Jahren hat Dyson ein Team von 400 Ingenieuren aufgebaut, die von Auto-Konzernen wie BMW, Aston Martin und Tesla kamen.
Gut eine Milliarde Euro will Gründer James Dyson in die Batterie investieren, den Rest ins Auto und sein Design. Bis diese Ausgaben amortisiert sind, dürften einige Jahre vergehen. Dyson will Festkörperbatterien entwickeln, die Lithium-Batterien überlegen sind. Sie haben eine höhere Energiedichte auf kleinerem Raum. 2015 hatte Dyson das amerikanische Start-up Sakti3 übernommen, das darauf spezialisiert ist. Auch Toyota arbeitet an dieser Technik.Ob Dyson damit Elektroauto-Vorreiter Tesla und seinem Gründer Elon Musk Konkurrenz machen kann, wird sich zeigen. In jedem Fall reiht sich Dyson in eine Reihe von Unternehmen und Unternehmern ein, die ein Elektroauto bauen wollen und ursprünglich nicht aus der Automobilbranche stamen.
Neben Musk und nun Dyson gibt es noch andere Einzelkämpfer, die sich an das E-Auto-Abenteuer gewagt haben. Da ist zum Beispiel der 29 Jahre alte Kroate Mate Rimac, der mit gerade mal 19 Jahren einen alten BMW in ein Elektroauto umbaute und dann Blut leckte. Mittlerweile hat er mit Hilfe von Fachleuten sein Elektroauto Concept One entwickelt und lässt dieses von 250 Mitarbeitern in Zagreb herstellen. Vor sechs Jahren hat Rimac das Auto bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellt. Bis Ende 2018 werden acht Stück gebaut, die alle schon verkauft sind – zum stolzen Preis von einer Million Euro pro Wagen.
Ich wünsche allen Pionieren das Allerbeste !!!