Zu wahr um schön zu sein

Während in Wien schon die Ferien, mit den entsprechenden Sommer Temperaturen, laufen, ist in Kärnten noch „voller“ Unterricht. Letzte Schulwoche und das Lehrpersonal gibt noch mal Gas. Ausflüge, Gottesdienst und Sport.
Super Sache!
Nach dem Sommerfesten des Kindergartens und der Schule standen diese Woche auch noch die Flötenprüfungen an. Ja, die beiden besten Mädchen der Welt treten in die Fußstapfen Ihres Vaters und spielen Blockflöte.  Ich hatte das Vergnügen viele Jahre Blockflöte und dann Altflöte spielen zu dürfen. FlöteAch was war ich musikalisch. Heute noch merke ich wie sich meine Hüftpölsterchen bewegen wenn eine gute Mukke läuft. Wobei Tanzen in meinem genetischen Fingerabruck nur ganz unwesentlich vorkommt. In jungen Jahren niemals eine Tanzschule besucht, für den Hochzeitstanz eine 4 – minütige Choreographie zu „Gloria Gaynor – Can´t take my eyes off of you“ im Crashkurs einstudiert, das wars mit meinen Künsten. Obwohl ich schon sehr viel getanzt habe – Stehblues, mit ein bissi angrapschen auf den Jugendparties und in den Clubs des Stuttgarter Nachtlebens son rund um die Mitte der Achtziger Jahre. Cool war, wer nahe dem DJ Pult stehend, ein Bein leicht nach vorne, die Hüften so minimal nach oben und unten bewegte, dass die Dauerwelle grad ein wenig in Schwingung kam. Stundenlang, Nächtelang und es war so cool. Für meine Tanzkarriere in Standardtänzen ein gänzlich unbrauchbares Training.
Heute bin ich mehr der Unterhalter an der Bar und überlasse das Angreifen und Anschwitzen von fremden Frauen den Taxitänzern.
Ich schweife ab, weiter mit der Flötenprüfung.
Die ältere der beiden besten Töchter von Allen hat das Talent des Vaters beim Flöten übernommen. Ich war wirklich gut. 40 Jahre später habe ich das Ding in die Hand genommen und es flutschte wie damals. Die kleinere der beiden besten Mädchen von Allen tut sich ein bisserl schwerer.
Töne, Geschwindigkeit, das Abdecken der Löcher, gleichzeitig reinpusten und dann wieder atmen….Im Moment ist die Kleine noch nicht genug Frau um so viele „tasks“ gleichzeitig zu managen. Nicht dass es hoffnungslos ware, nein aber es ist genug Raum zur Vebesserung da.
Trotzdem erhält sie jeden Mittwoch von der Flötenlehrerin ein lachendes Gesicht ins Übungsheft gemalt und bei 10 Gesichtern gibt es eine Handvoll Zuckerln.
Ob Zahnarzt und Flötenlehrerin gemeinsame Sache machen ist mir nicht bekannt.
Natürlich ist das Kind hochbegabt und die Flötenprüfung bestand sie mit einer glatten 1 mit Sternchen. Leute, auch wenn mein Herz vor Stolz beim Ansehen des Videos fast geplatzt ware, kein Grund zur Suche nach einem Konservatorium.
Die Flötenlehrerein hat wenig Schüler und braucht auch ein Einkommen. Das ganze Jahr mürrisch mit dem Papi üben, keine Zuckerln bekommen und dann noch einen Fleck bei der Prüfung, das wär die Schülerschar schnell mal bei Null. Obwohl, was ich auf dem Video auch bemerkt hatte war die extra dafür angefertigte Frisur, ein Kleid für besondere Anlässe und die schönen neuen Glitzerballerinas. Da sind sie dann schon richtig Frau. Kein Anlass kann gering genug sein um sich nicht schön anzuziehen. Ehrlich, die Optik war eindeutig besser als das QuietschenVA
Ein erstes Quietschen von Sand im Getriebe der Aktienmärkte ist in den letzten Tagen zu vernehmen. Noch halten die Käufer dem Verkaufsdruck stand und die Kurse bewegen sich nahe den historischen Höchstständen.
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung der Aktienmärkte dürfte der Trend der Unternehmensgewinne sein, der langfristig wichtigste Treibstoff für Aktienkurse. Nach den traditionell ruhigen Sommerwochen wird sich das Interesse der Börsianer daher rasch auf die anstehende Bilanzsaison für das zweite Quartal richten.
Also Augen auf und Ohren, zumindest  beim Flötenkonzert der Jüngsten, besser zu!

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